Über mich


Ich wurde in einem kleinen Dorf im Saarland nahe der französischen und luxemburgischen Grenze geboren. Unser Dorf hatte zu dieser Zeit ca. 400 Einwohner, jeder kannte jeden. Die Menschen waren geprägt durch die Landwirtschaft und die harte Arbeit darin. Die Kunst spielte im einfachen Leben in meinem Dorf kaum eine Rolle.


Die Grundschule besuchte ich noch in meinem Heimatort. Meine Eltern erlaubten mir nur widerwillig den Besuch des Gymnasiums, obwohl mein Grundschullehrer nachdrücklich dazu empfohlen hatte. Schließlich durfte ich doch das Gymnasium besuchen, das ich mit dem allgemeinen Abitur abschloss.

Bereits während meiner frühen Jugend entwickelte ich eine große Leidenschaft für Naturwissenschaften, insbesondere für die Chemie. Es war also nur logisch, im Anschluss an das Abitur Chemie in Saarbrücken zu studieren. Mein Studentenwohnung lag im Künstler- und Studentenviertel von Saarbrücken. So kam ich mit der Kunst und den Künstlern dort hautnah in Kontakt. Mein erstes Kunstwerk, das ich mir als Student leisten konnte, war eine Radierung von Otto Lackenmacher, eine regionale Berühmtheit in der saarländischen Kunstszene. Weiter Werke folgten sukzessive. 

Nach meinem Studium sollte noch eine Doktorarbeit folgen. Ich war fasziniert davon, möglichst viel zu lernen über all diese hoch komplexen biochemischen Vorgänge, die letztendlich dem zu Grunde liegen, was wir „Leben“ nennen. Diese Faszination hält auch heute noch ungebrochen an.


Nach meiner Ausbildung führte mich mein Berufsweg zunächst für einige Jahre in die Forschungsabteilung einer internationalen Pharmafirma in Basel. Der Kontakt zu den Menschen dort, die aus aller Herren Länder kamen, prägte mich tief. Basel ist zudem für Kunstinteressierte ein wahres El Dorado. Natürlich nutzte ich auch intensiv dieses Angebot. Als ich schließlich den Ruf auf eine Professur für Biochemie an der Hochschule Reutlingen erhielt, nahm ich diese Position ohne zu zögern an. Die Professur erlaubte mir, meine wissenschaftliche Kreativität frei auszuleben. Ich veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschiften. 


Nachdem ich in den Ruhestand versetzt wurde, hatte ich endlich die Zeit, nicht nur Kunst zu genießen, sondern ich war fest entschlossen, selbst künstlerisch aktiv zu werden. Seit jeher faszinierten mich Skulpturen und Plastiken. So bin ich nunmehr seit fünf Jahren dabei, in meiner kleinen Werkstatt Kunstwerke zu erschaffen. Ich hoffe und wünsche, dass ihnen meine Arbeiten gefallen. Zögern sie bitte nicht, mich zu kontaktieren, sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zu meinen Kunstwerken haben.